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Erstes Punktspiel, erster Sieg für ECP Jugend !…und nur ein schlechteres Torverhältnis trennt uns von der Tabellenspitze.
Es war ein nebelverhangener Morgen als sich die Jugendmannschaft des ECP nach Dingolfing aufmachte, nur die Kleinschüler mit ihrem Trainergespann Damjan Herdzik und Markus Wolf mussten noch früher nach Dorfen aufbrechen.
Die Stimmung während der Anreise war nicht schlecht und für viele aktuelle Jugendspieler geprägt vom letzten Aufeinandertreffen in der Aufstiegsrunde, wo man noch als U15 (wie es ja bei vielen mittlerweile heisst) sich nur diesem Gegner geschlagen geben musste und als bayrischer Vizemeister der Bezirksliga die Saison 2008/2009 erfolgreich beendete. Auf den möglich Aufstieg in die Landesliga hat man damals aus nachvollziehbaren Gründen verzichtet und dem drittplazierten Buchloe den Vortritt gelassen.
Das die Gedanken nicht umsonst waren zeigte dann die Aufstellung der Dingolfinger, fast der komplette Landesligakader der Schüler (incl. Torhüter) wurde aufgeboten, ergänzt um 5 echte Jugendspieler.
Und so ging es in Drittel Nummer 1, welches mit dem 0:1 aus Dingolfinger Sicht nach bereits 45 gespielten Sekunden durch unseren Kapitän Quirin Oexler eröffnet wurde. Dieser ebnete auch mit einem Pass auf Thomas Steinzhorn knapp 30 Sekunden später eine weitere Möglichkeit welche durch Marius Schorr (01:23) zum 2:0 für unsere Farben genutzt werden konnte. Die Partie war nicht sehr körperbetont und so musste erst in der 7. Minute ein Spieler auf die Strafbank, dass es mit der Nummer 10 Thomas Weingartner vom ECP traf war unglücklich. Aber damit muss man auch Leben können, zumal in Unterzahl das 3:0 durch Thomas Steinzhorn in der 8. Minute (07:14) erzielt wurde.
Die Chancen auf Dingolfinger Seite wurden durch die souverän haltende Jeannine „Katze“ Zabinski zunichte gemacht und so wurden halt einfach weiter Tore geschossen. In der 12. Spielminute gleich 2 innerhalb 11 Sekunden (Robert Moosmeier 11:11 / Thomas Steinzhorn 11:22, Mossmeier (A), Schorr (A)). Der unsicher wirkende Dingolfinger Goalie wurde dann auch mit dem 5:0 erlöst und machte seinem Nachfolger Platz. An dieser Stelle aber der Hinweis, beide Goalies sind erst 13 Jahre alt und hatten es auf ECP Seite mit Jugendspielern zu tun die schon mal ihren Schläger bei einem Schlagschuss zerbrechen, egal wie teuer.
Erst in der 15. Spielminute gab es die nächsten Strafen, diesmal für beide Seiten. Gekrönt durch eine 10 minütige Disziplinarstrafe für Robert Moosmeier, der etwas unbeherrscht gegenüber dem Schiedsrichter reagierte, damit fehlte er für den Rest des 1. Drittels und ca. die Hälfte des 2. Drittels. In den beiden letzten Spielminuten sorgte man dann wieder für Eintragungen im Spielbericht. Kurz, ein Tor (Michael Forster 18:43) zum 6:0 und nein, nicht das 7:0, sondern noch eine 2 Minuten Strafe für unsere Farben.
Damit ging es zum Pausentee und einige der mitgereisten Fans rieben sich jetzt verwundert die Augen, wie konnte es sein, dass man die Dingolfinger so beherrschte. Letztendlich stand man der gleichen Mannschaft wie in der Aufstiegsrunde gegenüber. Auch der Inhalt der versendeten SMS mit dem Zwischenstand wurde wohl falsch interpretiert.
Des Rätsels Lösung, einige Leistungsträger des EV Dingolfing gaben sich nicht mit dem Aufstieg in die Landesliga zufrieden, sondern wechselten nach Deggendorf in die Bayernliga.
Mit dem Thema Pausentee läuten wir jetzt das 2. Drittel ein und mit dem muss irgendetwas nicht gestimmt haben oder es wurden neben den Seiten auch die Trikots gewechselt. Nicht mal 20 Sekunden gespielt und es Stand 1:6 (Spielzeit 20:16). Die Unterzahl war zwar damit für uns erledigt, aber wenn schon denn schon, Spielzeit 21:05 erneut Unterzahl für den ECP, welche man schadlos überstand, da kurze Zeit darauf auch ein Dingolfinger auf die Strafbank musste (23:20), trotzdem schlug es 10 Sekunden später (23:50) erneut hinter der Katze ein, ihre Verteidigung spielte für die Dingolfinger Stürmer nur Pylone, griff aber nicht ein. Selbstkritischer Kommentar, sie stand zu weit rechts, wie sie nach dem Spiel sagte.
Aber was sollte jetzt das? Spielzeit 26:19 verkürzte der EV Dingolfing auf 3:6, der erste Schuss konnte noch abgewehrt werden, den Nachschuss aus dem Slot durch einen völlig unbedrängt auftauchenden gegnerischen Spieler musste unsere Torfrau aber passieren lassen. Wer weiss wie das ausgegangen wäre, aber die Spieler hatten dann doch wohl ein einsehen mit den Nerven ihrer Fans und beriefen sich quasi auf alte Tugenden. Die Schiris trugen auch noch einen Teil dazu bei und sorgten in der 27. Minute durch mehrere Strafen für etwas mehr Platz auf dem Eis. Zuerst mussten ein Dingolfinger und ein Pfaffenhofener vom Eis und da auf der Strafbank noch Platz war und unser Spieler keinen Gesprächspartner hatte, gesellte sich 11 Sekunden später noch ein weiterer Ice Hog dazu. Unterzahl sch… egal, dachte sich wohl Robert Moosmeier und schickte Thomas Steinzhorn auf die Reise, welche dieser in der 29. Minute mit einem unhaltbaren Schuss, der gegnerische Goalie fragt sich wohl jetzt noch was da war, erfolgreich beendete, 3:7 für den ECP. Erleichterung auf den Rängen, aber bange Gesichter, ob das jetzt der Durchbruch war.
Er war es und was für einer. Egal ob über Kombinationen oder über Alleingänge, der gegnerische Goalie wurde regelrecht warm geschossen und bekam wohl erst jetzt ungefähr ein Ahnung von dem, was sein Vorgänger im ersten Drittel mit machen musste.
Zwei schöne Kombinationen wurden durch ein und dieselben Spieler in wechselnden Rollen zum 3:8 und 3:9 abgeschlossen (3:8 SZ 30:19 Florian Wöhler, Dominic Schrötter (A), Michael Forster (A) / 3:9 SZ 34:25 Dominic Schrötter, Florian Wöhler (A), Michael Forster (A)).
Den Hauptpreis, welcher zur Einzahlung von 10 Euro in die Mannschaftskasse berechtigt, sicherte sich Robert Moosmeier in der 36. Minute mit dem 3:10 (35:44). Nachdem das geklärt war, „traute“ sich auch unser Kapitän wieder in Richtung Tor und netzte eiskalt zum 3:11 ein (SZ 36:55). Kurz vor Schluss des 2. Drittels erhöhte Robert Moosmeier nochmal eben auf 3:12 (SZ 39:15, Thomas Steinzhorn (A)), damit sorgten beide ganz nebenbei auch für gleichstand bei den gegnerischen Goalies was die erhaltenen Gegentore anging. Hintergrund war aber hier wohl schon die Befürchtung bezüglich der ersten Minuten des letzten Drittels und man wollten damit Klarheit schaffen.
Dass diese nicht unberechtigt waren zeigte sich erneut, völlig desorientiert lief man zu Beginn des 3. Drittels durcheinander, Ergebnis war ein weiterer Treffer für Dingolfing zum 4:12 (SZ 41:06). Der Blackout hielt diesmal aber nur kurz an, in der 43. Minute sorgte der Treffer zum 4:13 durch Michael Forster (42:23 Dominic Schrötter (A), Thomas Weingartner (A)) für den alten Abstand. Auch Robert Moosmeier fackelte in der 45. Minute nicht lange und erhöhte unter tatkräftiger Mithilfe des Torhüters auf den respektablen Spielstand von 4:14 (SZ 44:48) ehe man in der 47 Minute mit dem 4:15 das Tore schießen einstellte (SZ 46:30 Thomas Weingartner, Vladimir Bondar (A), Philipp Bühler (A) um dem neuen Jugendtorwart (Florian Schuster ab SZ 48:37) auf ECP Seite den Einstand mit einer allzu offensive Spielweise nicht unnötig schwer zu machen. Das sah Dingolfing wohl ebenso und sorgte mit einer 2 Minuten Strafe (SZ 51:44) für eine Überzahlsituation des ECP, aus der aber Dingolfing als Sieger hervor ging, Spielstand 5:15 (SZ 52:32). Da Florian Schuster einen guten Job machte, wollte die Mannschaft ihn auch mal in Unterzahl prüfen, besorgte sich eine Strafzeit für den ECP (SZ 56:54) und holte sich damit noch das 6:15 ab (SZ 57:05).
Das war dann auch der Endstand.
Fazit: Verstecken brauchen wir uns auf keinen Fall, was der Sieg Wert ist wird man erst die nächsten Spiele sehen. Das erste Heimspiel findet kommenden Samstag, 14.11.09, statt. Spielbeginn ist um 10:45Uhr im Eisstadion Pfaffenhofen.
Tor: Jeannine „Katze“ Zabinski (bis 48:36), Florian Schuster
Feld: Philipp Bühler (0/1), Thomas Weingartner (1/1), Quirin Oexler (2/1), Michael Wolf (0/0), Florian Birner (0/0), Thomas Steinzhorn (2/2), Dominic Schrötter (1/2), Michael Forster (2/2), Marius Schorr (1/1), Daniel Lettrich (0/0), Robert Moosmeier (4/2), Florian Wöhler (0/0), Vladimir Bondar (0/1), Lukas Kürzinger (0/0)
Trainer: Thomas Trzil
Strafen: ECP 14 + 10 (Moosmeier) / Dingolfing 4
Viele unnötige Strafzeiten bei 13:5 Sieg gegen SG Freising/DachauMit Spannung wurde das zweite Meisterschaftsspiel der Jugend erwartet. Kam mit der neu gegründeten SG Freising/Dachau am heutigen Samstag doch ein Gegner an die Ilm, den man in dieser Zusammenstellung noch nicht kannte. In den Jahren zuvor hatte man es entweder mit Freising oder mit Dachau zu tun. Wobei Dachau eher der ungeliebtere Gegner war. Was also hatte eine Mischung aus den beiden Mannschaften zu bieten?
Bei der ECP-Jugend fehle weiterhin verletzt Alexander Weiß, dazu meldeten sich Florian Wöhler und Florian Birner krank. Dagegen war Florian Seemüller diesmal wieder mit dabei.
Und es begann recht verheißungsvoll. Bereits nach nicht mal zwei Minuten klingelte es im Kasten der Gegner. Robert Moosmeier verwandelte ein schönes Zuspiel von Florian Seemüller. Hofften die Zuschauer nun auf eine ebenso tolle Fortsetzung wie noch im Vorwochenspiel gegen Dingolfing, so sahen sie sich enttäuscht. Zwölf Minuten mussten sie warten, ehe endlich ein weiterer Treffer viel. Diesmal bediente Michael Forster Dominic Schrötter und dieser bedankte sich mit dem 2:0. Das war dann scheinbar das Startzeichen, nun doch endlich ein wenig Gas zu geben, was Robert Moosmeier (1) und Dominic Schrötter (2) übernahmen. Die Gäste konnten in der 19. Spielminute zwar noch einen Treffer landen, aber mit 5:1 ging man nun doch etwas beruhigter in die erste Pause.
Auch der zweite Abschnitt verlief durchwachsen. Immer wieder ließen unsere Jungs ihr Können aufblitzen, um sich dann durch unnötige Fouls wieder selbst zu schwächen. Bis zur Mitte des zweiten Abschnitts war alles noch im Rahmen, was danach beim Stand von 7:2 in unsere Mannschaft fuhr, ist nicht zu verstehen: insgesamt 46 Strafminuten sammelten sie in nur 30 Spielminuten ein, was bei dem Spielstand einfach absolut unnötig war. Schließlich wurde der Gegner zu diesem Zeitpunkt auf dem Eis absolut beherrscht. Und was dennoch auf den Kasten von dem heute alleinig im Tor stehenden Florian Schuster zukam, wurde, wenn es was zu halten gab, überwiegend dessen Beute. Er zeigte damit eine sehr gute Leistung.
Den Torreigen im Mittelabschnitt eröffneten in der 24. Spielminute die Gäste zum 5:2. Mit einem Doppelschlag in der 26. und 27. Minute durch Thomas Steinzhorn und Michael Wolf mit einem schönen Rückhandtor wurde eine evtl. aufkeimende Hoffnung bei den Gästen gleich im Keim erstickt. Doch diese kämpften weiter und konnten in der 32. Minute nochmals auf 7:3 verkürzen. Ein weiterer Doppelschlag durch Robert Moosmeier und Michael Forster innerhalb von nur acht Sekunden brachte aber die endgültige Vorentscheidung. Hätte unsere Mannschaft diese klare 9:3 Führung benutzt, um ganz unbedrängt aufzuspielen, zu kombinieren und ihr Können zu zeigen, hätte der Sieg heute noch wesentlich höher ausfallen können. Aber nein, nun begann die Zeit der Strafbankbetreuer. Wobei auch bei den Strafminuten die Gastgeber mit einem Verhältnis von 3:1 die Nase vorn hatten. Dass Michael Forster kurz vor Ende des zweiten Drittels noch auf 10:3 erhöhte und damit auch seinen Beitrag an die Mannschaftskasse leistet, war schon fast Nebensache.
Der Gegner von der SG Freising/Dachau nutzte unsere Undiszipliniertheit im letzten Abschnitt insoweit aus, als das Torverhältnis nur noch 3:2 ausfiel. Dabei begannen die Gäste in der 44. Spielminute, was Florian Seemüller nur 6 Sekunden später durch einen Alleingang beantwortete. Vladimir Bondar (49.) erzielte das 12:4 für Pfaffenhofen und Lukas Salvador konnte in der 51. Minute für die Gäste das 12:5 markieren. Den letzten Treffer der Partie landete Quirin Oexler dann in der 57. Minute zum Endstand von 13:5 im Tor der Gäste.
Fazit: Es wurde zwar klar gewonnen, aber durch die vielen unnötigen Strafzeiten viel verschenkt und sollte am Ende der Saison die Tordifferenz entscheidend sein, hat sich das dann die Mannschaft selbst zuzuschreiben.
Für den ECP spielten:
Schuster Florian, Bühler Philipp (0/2), Weingartner Thomas, Oexler Quirin (2/1),
Wolf Michael (1/0), Stuiber Dennis, Steinzhorn Thomas (1/1), Schrötter Dominic (3/2),
Forster Michael (1/1), Schorr Marius (0/2), Moosmeier Robert (3/0), Seemüller Florian (1/4),
Bondar Vladimir (1/0), Kürzinger Lukas
Kampfbetontes Spiel führt zum 3. Sieg im 3. Spiel!…und viele Kuriositäten
machten es mehr oder weniger Unterhaltsam für die Zuschauer, zeigten aber auch einige Schwächen in der Selbstdisziplin unserer Spieler.
Keine klare Linie zeigten hier die Schiedsrichter, im ersten Drittel war quasi alles erlaubt, im 2. Drittel musste der ECP und im letzten Drittel unsere Gastmannschaft darunter „leiden“. Die teilweise hitzige Atmosphäre traf in der 48. Spielminute auch den Trainer der Gastmannschaft, welcher mit einer Spieldauer in die Kabine geschickt wurde, eine Trinkflasche war wohl in Richtung des Schiedsrichters „gefallen“.
Das Spiel der Gastmannschaft erinnerte auch eher an den bekannten Eishockeyfilm „Slap Shot“ und seine Hanson Brüder. Unsere Spieler wurden regelmäßig mit unfairen Methoden vom Puck getrennt, entweder wurde einfach das Bein stehen gelassen, was mit schmerzhaften Verdrehungen des Knies beginnt und schon so manche noch nicht begonnene Karriere beendet hat, der Ellenbogen hat auch nichts im Gesicht und der Nierengegend zu suchen. Höhepunkt war in der 37. Spielminute ein nicht geahndeter Schlittschuhtritt in den ungeschützten Bereich der Kniekehle unserer wieder gut haltenden Torfrau Jeannine „Katze“ Zabinski.
Damit sind wir wieder beim Thema Schiedsrichter, wenn diese solche Vorgänge nicht unterbinden, hilft sich die Mannschaft selber, ob berechtigt oder nicht soll jeder für sich entscheiden. In diesem Fall führte es zu einer 2+2 Minuten Strafe für unsere Nummer 10 und 2 Minuten für die Nummer 12, die standhaft ihren Goalie „rächten“.
Aber kommen wir nun zum ersten Drittel.
Die Erinnerungen an die vorangegangenen Spiele gegen Pegnitz war wohl noch in den Köpfen unserer Spieler, denn die Partie begann ziemlich nervös. Das legte sich auch nicht in der 3. Spielminute, als bereits der erste Pegnitzer Spieler auf der Strafbank Platz genommen hatte. Unter Powerplay verstanden auch die Zuschauer etwas anderes. In der 6. Spielminute dann aber das 1 : 0 für unsere Farben, auf Zuspiel von Michael Forster und Philipp Bühler vollstreckte Robert Moosmeier (SZ 5:55). Leider legte sich aber dadurch die Aufregung nicht und als der Torschütze auf die Strafbank kam, dauerte es auch nur 30 Sekunden bis zum Ausgleich durch Pegnitz, Spielstand 1 : 1 (SZ 7:37) Der ECP war jetzt wieder komplett und der folgende Angriff über Michael Forster führte durch Daniel Lettrich zur erneuten Führung, Spielstand 2 : 1 (SZ 8:34).
Das Spiel war jetzt auf beiden Seiten geprägt von vielen Nicklichkeiten, aber auf das Thema ist bereits am Anfang des Berichtes ausführlich eingegangen worden. Von einer 5 gegen 4 Überzahlsituation in der 12. Spielminute profitierten unsere Jungs nicht. Aber das Powerplay konnte weiter trainiert werden, Pegnitz war ganze 4 Sekunden komplett, als bereits ein anderer Pegnitzer Spieler auf die Strafbank musste. Da im Powerplay weiterhin nichts funktionierte sorgte unsere Nummer 13 für etwas mehr Platz auf dem Eis und nahm Kurs Richtung Kühlbox. Den Trick hatte Pegnitz aber durchschaut und so nahm in der 17. Minute wieder ein Gästespieler bei Hr. Forster Platz, welcher heute die Strafbank der Gäste betreute. Quirin Oexler wollte das angestrebte Kräfteverhältnis wieder herstellen und ging Ende der 17. Minute für vorerst 2 Minuten auf die Strafbank. Pegnitz schlug zurück und schickte 2 Sekunden später ebenfalls einen Spieler auf die Strafbank, dass sorgte dann doch für Unmut bei unserem Quirin und dieser verwechselte dann etwas mit der Demokratie auf dem Eis, dass stellte der Schiedsrichter aber mit einer 10 minütigen Disziplinarstrafe gegen ihn klar.
Die Taktik mit mehr Platz auf dem Eis ging voll auf, in der 18. Spielminute erhöhte der ECP auf 3 : 1. Das Zuspiel von Dominic Schrötter konnte Thomas Steinzhorn abschließen (SZ 17:11). Wie zuvor auch nahm dann der Torschütze des ECP in der 19. Spielminute auf der Strafbank Platz und das Trio vervollständigte in der 20. Spielminute unsere Nummer 13. Also spielen wir mal 5 gegen 3 Unterzahl und jetzt wollte es Pegnitz wissen, nahm eine Auszeit (SZ 19:15), zog danach ein feines Powerplay auf und erzielte den Anschluss zum 3 : 2, Spielzeit 19:48. Mit diesem Stand ging es dann auch in die Kabine.
Das 2. Drittel begann ungefähr wie das erste, knapp 2 Minuten gespielt, Strafe für Pegnitz, doch unsere Mannschaft machte es diesmal besser und erzielte das erleichternde 4 : 2 in der 23. Spielminute (SZ 22:53) Michael Forster bediente Thomas Weingartner mustergültig. Jetzt kam er ins Rollen, der ECP Express. Spielzeit 24:31 schickte wiederum Thomas Weingartner Dominic Schrötter auf Reisen und mit dem Frust der vielen kleinen Fouls im Magen „schob“ er den Puck zum 5 : 2 ins gegnerische Tor.
Langsam kamen dann dem gegnerischen Torwart die Erinnerungen an die vergangenen 2-stelligen Niederlagen der Pegnitzer gegen Pfaffenhofen ins Gedächtnis zurück, anders ist zumindest sein, auch für die eigene Mannschaft, plötzlicher Aufbruch aus seinem Tor nicht zu erklären. Sein Nachfolger konnte sich auch nicht so richtig entscheiden, aber Spielzeit 26:14 war es vollbracht. Torwartwechsel Pegnitz.
Das Ganze brachte den Gegner scheinbar kräftig durcheinander und unsere Zeitnehmer bekamen jede Menge mit aufgeschobenen Strafen zu tun. In der 29. Spielminute besuchte 1 Pegnitzer wieder Hr. Forster auf der Strafbank, der Erholungswert war aber quasi bei null, denn 10 Sekunden später begrüßte der ECP mit Dominic Schrötter den neuen Goalie auf Pegnitzer Seite im Spiel und erhöhte auf 6 : 2 (SZ 28:35, Michael Wolf (A)). Jetzt kam auch der Frustfaktor auf und 21 Sekunden später ging wieder ein Spieler der Gäste auf die Strafbank, was in der 30. Minute fast folgerichtig das 7 : 2 aus Pfaffenhofener Sicht bedeutete (SZ 29:37). Torschütze war nach seiner verbüßten 10 Minutenstrafe Quirin Oexler, den Assistenzzähler holte sichRobert Moosmeier. Damit hörte das Tore schießen aber erst mal auf, auch einen Penalty in der 33. Spielminute konnte der ECP nicht verwerten. Die Verteilung der Strafzeiten änderte sich jetzt zu Gunsten der Gäste. Unsere Jungs hatten in 8 Minuten 12 Strafminuten erhalten, Pegnitz konnte nicht eine Überzahl verwenden und sah darin wohl die alleinige Schuld unserer Torfrau, was dann zum bereits eingangs erwähnten Foul an ihr führte. Die „Rache“ brachte für die SG Pegnitz/Höchstadt eine 5 gegen 3 Überzahlsituation und mit Gewalt sollte der Anschluss gesucht werden, Torwart raus, 6. Spieler rein, Tor. So einfach könnte Eishockey sein, aber erstens kommt es anders und zweitens als gedacht, es fiel nicht das 7 : 3 sondern das 8 : 2 durch einen Schuss von Robert Moosmeier ins verlassene Pegnitzer Tor. Nach Angaben der Schiedsrichter erfolgte das Zuspiel durch unsere Nummer 5, die Spieler meinten aber dass der Assist dem Goalie gehört.
Weiteres Nennenswertes ereignete sich nicht und so ging es in die Kabine zur letzten Pause.
Das letzte Drittel bescherte unserem 2. Goalie dann Eiszeit, aber das hatte er sich wohl anders vorgestellt. Bereits nach 27 gespielten Sekunden musste er die Scheibe aus seinem Netz holen. Spielstand 8 : 3 (SZ 40:27). Der ECP schlug aber mit dem 9 : 3 durch Dominic Schrötter zurück, welcher von Quirin Oexler bedient wurde (SZ41:09). Es sollte auch Das Drittel der Nummer 9 werden.
Der Frust saß mittlerweile sehr tief bei Pegnitz und das führte zu vielen Fouls, so auch in der 43. Spielminute, das folgende Überzahlspiel führte zum 10 : 2, wiederum durch Dominic Schrötter (SZ 43 : 13), aber diesmal auf Zuspiel von Robert Moosmeier.
Kurze Hinweis am Rande: Für die bereits obligatorisch geleistete „Spende“ von 10 Euro bedankt sich die Jugendmannschaft des ECP herzlich.
In der 5. Spielminute des letzten Drittels wurde es dann hektisch. Ein rüdes Foul der Pegnitzer Nummer 8 endete für diese in einer 5+Spieldauer Strafe.
Leider führte aber auch die erste Lehrstunde in Sachen Demokratie auf dem Eis nicht zum gewünschten Lernerfolg bei Quirin, zumindest nach Meinung der Schiedsrichter, und so verabschiedete sich auch Quirin Oexler zeitgleich in die Kabine mit einer Spieldauerstrafe.
Es kann aber auch sein, dass ihm einfach nur der Weg nach Mitterteich zu weit erschien und er damit seinen Eltern ein spielfreies Wochenende gönnen wollte.
In der 46. Spielminute viel das 11 : 3, das Tore schiessen überlies Dominic Schrötter diesmal Marius Schorr, holte sich aber den Assistent (SZ 45:03). Eine Unaufmerksamkeit unserer Jungs im Powerplay führte noch zu einem Unterzahltor für Pegnitz (SZ 47:07) Spielstand 11 : 4. Der Pegnitzer Trainer hatte jetzt in den verbleibenden knapp 12 Spielminuten wohl eine ware Aufholjagd vor und war über eine Strafe gegen seine Mannschaft so aus dem Häuschen, dass er seine eingangs erwähnte Spieldauer bekam (SZ 47:18).
Die ECP Jugend ließ es jetzt mit zunehmender Spieldauer immer langsamer angehen und tat mit dem 12 : 4 noch etwas für das evtl. entscheidende Torverhältnis (SZ 58:34). Das war dann das 3. Tor von Dominic Schrötter im letzten Drittel, assistiert von Thomas Steinzhorn. Dominic wird dadurch für dieses Spiel zum Topscorer mit 5 Toren und 2 Vorlagen.
Das 12 : 4 war dann auch der Endstand.
Fazit: Wie schon in der Überschrift erwähnt, 3. Spiel dritter Sieg. Leider wird das gute Ergebnis getrübt durch viele Undiszipliniertheiten unserer Jugendspieler. Diese müssen endlich lernen, dass die einzige Antwort auf vermutete Ungerechtigkeiten durch Schiedsrichter oder ein unfaires Spiel des Gegners nur Tore sind. Alles andere ist keine Option und schwächt die Mannschaft am Ende. Das nächste Spiel findet kommenden Samstag in Mitterteich statt, Spielbeginn ist 11:00Uhr.
Tor: Jeannine „Katze“ Zabinski (bis SZ 40:00), Florian Schuster
Feld: Philipp Bühler (0/1), Thomas Weingartner (1/0), Quirin Oexler (1/1), Michael Wolf (0/1), Dennis Stuiber (0/0), Thomas Steinzhorn (1/2), Dominic Schrötter (5/2), Michael Forster (0/3), Marius Schorr (1/0), Daniel Lettrich (1/0), Robert Moosmeier (2/2), Vladimir Bondar (0/0), Lukas Kürzinger (0/0), Florian Seemüller (0/0)
Trainer: David Vokaty, Thomas Trzil
Strafen: ECP 26 + 10 (Oexler) +20 (Oexler) / Pegnitz 39 + 20 (Dorsch) + 20 (Dippold)
Halbzeit in einer kurzen Punktrunde nach 4 Spielen !…und die erste Niederlage für die Jugend des ECP.
Freitagabend Eisstadion Pfaffenhofen, gespannte Erwartung auf das Ergebnis der Begegnung gegen Weiden, für unsere Jungs der einzig unbekannte Gegner diese Saison, aber mit der Empfehlung eines Landesliga Absteigers. Und damit wurde es richtig interessant. Blickt doch so mancher mit einem Auge auf einen evtl. Aufstieg der Jugend des ECP in die Landesliga. Das Spiel sollte also zwei Sachen ergeben, mit welchem Niveau muss man mindestens in der Landesliga rechnen und können wir mit dem Absteiger zumindest mithalten, wenn nicht sogar gewinnen. Ein zweistelliger Sieg wie die letzten Spiele war auf jedem Fall nicht im Plan und das es kein Spaziergang wird war auch klar. Wichtig ist hierbei auch, wenn die Aufstiegsrunde nicht erreicht wird, ist für die Jugend bereits am 07. Februar mit dem letzten Spiel gegen Weiden die Saison bereits aus. Dem entsprechend Nervös gingen unsere Jungs in die Partie, ein Blick auf die volle Spielerbank von Weiden, der Kader war mit 16+2 fast komplett, und der zahlenmäßige Vergleich mit unseren 2 Reihen lies so manche Arbeit für die Abwehr erahnen.
Bereits beim Aufwärmen gingen einige heimliche Blicke in Richtung Gegner, was für Schüsse sind zu erwarten oder wie präsentieren sich die Goalies. Die Aufwärmphase unserer Mannnschaft verlief nicht sonderlich harmonisch, man hatte sich wohl als Ziel gesetzt, die eigenen Goalies mit Schüssen auf die Maske außer Gefecht zu setzen. Das scheint aber eh ein komisches Phänomen zu sein, auch Weiden schien sich kurz vor Schluss über einen gelungenen Maskentreffer bei unserem 2. Goalie tierisch zu freuen, es kann aber auch die Freude über den 100. Torschuss in diesem Spiel gewesen sein.
Das erste Drittel startete pünktlich 20.00Uhr und Weiden stellte von Anfang klar, dass man dieses Spiel nicht zu verlieren gedachte. Ein etwas übermotivierter Check eines Weidener Spielers führte zur ersten Strafzeit nach gespielten 1:24 Minuten, das Ganze blieb aber ohne Folgen, nicht zuletzt durch das gute Forechecking der Weidener Abwehr. Einem ersten zaghaften Angriffsversuch unserer Mannschaft folgte der erste Schuss auf unser Tor, welches heute wieder Jeannine „Katze“ Zabinski hütete. Da waren nicht einmal 3 Minuten gespielt und Weiden in Unterzahl. Damit war die Richtung vorgegeben und es rollte Angriff über Angriff auf unser Tor. Die wenigen Entlastungsangriffe unserer Farben wurde im Keime erstickt oder die harmlosen Schüsse (unter Insidern Quoller genannt) waren sichere Beute des gegnerischen Goalies. Weiden zeigte aber auch alles können einer Landesligamannschaft und mit einer enormen Kraftleistung hielt der ECP dagegen. In der 12. Spielminute wurde kurzfristig für 2 Minuten etwas Platz auf dem Eis, jeweils ein Gegner und ein Pfaffenhofener mussten auf die Strafbank. Die Richtung der Angriffe änderte sich nicht und so verzweifelte ein Stürmer nach dem anderen an unserer Torfrau. Egal ob Schlagschuss, abgefälscht, Handgelenk oder was auch immer, alles wurde von ihr erstklassig entschärft. Der Weidener Goalie hatte eigentlich nichts mehr zu tun und fror wahrscheinlich langsam ein. Nicht zuletzt begünstigt durch eine weitere Strafzeit gegen den ECP in der 16. Spielminute. Aber wie es auch immer ist, die einen haben die Chancen und die anderen erzielen die Tore. Fast aus dem Nichts stand es plötzlich 1 : 0 für den ECP (SZ19:45). Robert Moosmeier erzielte aus einer unübersichtlichen Situation vor dem Weidener Tor den Treffer für unsere Farben. Das auch noch zu einem guten Zeitpunkt kurz vor der Drittelpause, jetzt entspannte Gesichter auf den Rängen. Und hier und da war der Spruch zu hören, „Nackete werdens keine mehr“. Dass damit schon alles Pulver unserer Jungs verschossen war, glaubte keiner, aber mit dem Glauben ist das ja so eine Sache. Egal wie, das erste Drittel machte zumindest Hunger auf mehr, die Abwehr um Torfrau Jeannine stand sattelfest, obwohl es gut und gerne schon 4 oder 5 Tore für Weiden hätte geben können. Also ging es mit Spielstand 1 : 0 für den ECP in die Kabine.
Zu Beginn des 2. Drittels gab es in der 21. Spielminute innerhalb von 20 Sekunden 2 Strafen für den ECP. Also 5 gegen 3 Überzahl Weiden. Einmal mehr waren hier die guten Reaktionen des Torhüters gefordert und so konnte Weiden daraus keinen Erfolg erzielen. Eventuell etwas gefrustet ging in der 22. Spielminute noch ein Weidener auf die Strafbank zu Hr. Forster (genau, er war heute wieder für die Gegner zuständig) und entlastete so unsere Abwehr etwas. Wie lange das unsere Mannschaft noch durchhält ist schnell erzählt. Nach exakt 27 gespielten Minuten (SZ 27:00) fiel der Ausgleich für Weiden, in einer 2 gegen 1 Situation wurde vom Verteidiger eine nicht optimale Entscheidung getroffen, sofern es so etwas gibt, und Tobias Thoß vom EV Weiden vollstreckte für seine Farben. Die Freude des Einen ist des Anderen Leid und so gerieten sich 2 Spieler darüber in die Haare, was vom Schiedsrichter mit jeweils 2 Minuten bedacht wurde. Jetzt kam Unordnung in das ECP Spiel und mit den abgewandelten Worten von Franz Beckenbauer kann man eigentlich die restlichen Spielminuten bis zum Ende beschreiben.
„...ich war heute hier um Eishockey zuschauen, ich habe auch etwas gesehen, aber Eishockey war das bestimmt nicht…“.
Es hagelte Strafen im Minutentakt vom jetzt kleinlich pfeifenden Schiedsrichterpaar, besonders ein ECP Spieler hatte ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, dass das auch noch unser bis jetzt einziger Torschütze war bildeten einen Teil der folgenden Dramatik auf dem Eis. Weiden ließ sich knapp 3 Minuten von der Hektik anstecken und kassierte ebenfalls diverse Strafzeiten. Verwerten konnte das aber auch nur der Gegner, durch teilweise konfuse Vorstellungen der ECP Abwehr und letztendlich musste sich dann auch unser Goalie geschlagen geben. Spielzeit 28:59, seit 9 Sekunden Unterzahl Pfaffenhofen, Tor Weiden, Spielstand 1 : 2. In der 30. Spielminute dann eine 2 minütige Strafe gegen Weiden nach einem doch etwas gröberen Foul, abgesehen davon, dass der ECP kein Powerplay zu Stande brachte hatten wir wieder das mit dem Thema Demokratie auf dem Eis. Korrekt, Sieger war der Schiri, 10 Minuten Disziplinarstrafe für unsere Nummer 10. Eine weitere Strafe in der 32. Spielminute bescherte dem EV Weiden dann das 1 : 3. Weiden ließ es jetzt etwas ruhiger angehen und auch unsere Jungs nahmen sich eine kleine Auszeit und so dauerte es ganze 5 Minuten bis zur nächsten Strafe. Das in dieser Zeit immer noch die Richtung ECP Tor ausgegeben war, muss wahrscheinlich nicht weiter erläutert werden und verweise auf die Darstellungen des 1. Drittels.
Apropos Strafe, Tore Weiden 4, ECP 1 (SZ 37:58). Nur die Uhr hatte Mitleid bei diesem Spielstand und so baten die Schiedsrichter zum Pausentee.
Frisch gestärkt kam Weiden aus der Pause und eröffnete das letzte Drittel mit einer gekonnten Slalomfahrt um sämtliche ECP Spieler und erhöhte mal eben auf 1 : 5 (SZ 40:40). Etwas unglücklich agierte ein Weidener mit dem Stock und so kam der ECP zu einem weiteren Überzahlspiel. Da man eh nicht viel damit anfangen konnte, sorgte man für zahlenmäßigen Gleichstand auf dem Eis und holte sich 13 Sekunden später eine weitere überflüssige Strafe ab. Zu diesem Zeitpunkt kam dann auch die Kondition so richtig ins Spiel und führte zu weiteren Strafen, da man immer einen Schritt zu langsam war. So auch in der 46. Spielminute, die Weidener hatten aber etwas gegen die Sonderpause unseres Spielers und erhöhten in Überzahl auf 1 : 6 (SZ46:36). Die von der Vorstellung ihrer Mannschaft hart auf den Boden der Tatsachen gelandete Torfrau wollte sich dann auch erkenntlich zeigen und bat um Ablösung, für ihre Entscheidung war auch das bereits am Folgetag anstehende Schülerspiel wohl nicht unmaßgeblich. Ihrer Bitte wurde bei Spielzeit 47:58 entsprochen und Florian Schuster nahm den Platz zwischen den Pfosten ein. Ups, Weiden hat bereits zur Hälfte (SZ 31:40) den Goalie gewechselt, nur der Vollständigkeit halber. So richtig gemütlich hatte es sich unser Goalie noch nicht gemacht, da erwischte ihn ein Schuss eiskalt, Spielzeit 50:07, Spielstand 1 : 7. In der Folgezeit konnte er sich dann mehrfach auszeichnen, zu diesem Zeitpunkt war Weiden in Unterzahl! In der 52. Spielminute kamen sich wieder 2 Spieler etwas näher und Folgerichtig gab es für jeden 2 Minuten. Den Platz auf dem Eis nutzte Weiden zum 1 : 8 (SZ 51:38), völlig ungeschoren kurvte ein Spieler der Young Devils durch die Verteidigungszone des ECP und staunend schauten alle zu wie er seelenruhig per Bauerntrick abschloss. Der EV Weiden hatte jetzt Selbstvertrauen ohne Ende und ließ den ECP auf dem Eis förmlich verhungern, es gab noch ein paar Strafzeiten auf Seiten des ECP, diese blieben aber ungenutzt, auch weil Goalie Florian Schuster sein bestes gab. In der 55. Spielminute war aber auch er machtlos und Weiden erhöhte auf das mittlerweile doch peinliche 1 : 9 (SZ 54:33) Was auch immer die Schiris bei der letzten Strafzeit von Weiden in der 58. Minute gesehen haben bleibt ihr Geheimnis, eine Ergebniskosmetik gelang allerdings unseren Jungs nicht. Vor lauter Kampf kam es noch zu einer weiteren Strafzeit beim ECP, was zahlenmäßigen Gleichstand auf dem Eis bedeutete.
Weiden hatte genug getan und wollte dem ECP wohl die Schmach einer zweistelligen Niederlage ersparen, hatte aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Wer die letzten Spiele der Jugend kennt, dem fehlt wohl auch noch das obligatorische Eigentor im Bericht. Das heben wir uns für die 59. Spielminute auf. Ein Verteidiger des ECP schob bei einem mehr als missglückten Abwehrversuch den Puck unserem Goalie zwischen den Schonern zum 1 : 10 durch die Beine. Unser Florian konnte einem schon leidtun, aber erstens war es zwischenzeitlich egal und zweitens ist er damit auch eine Erfahrung reicher in seiner noch jungen Torwartkarriere, vor dem Tor gibt es nicht Freund und nicht Feind, im Zweifel ist immer der Puck zu sichern.
Fazit: Das Erreichen der Aufstiegsrunde führt definitiv nur über Weiden, sollten die Young Devil´s nicht über den ein oder anderen stolpern, muss dieser Sieg auch noch sehr hoch ausfallen. Um auf die Fragestellung vom Anfang zurückzukommen, das Niveau der Landesliga sollte jetzt bekannt sein und das war „nur“ der Absteiger und wir haben zwar nicht gewonnen, aber 27 Minuten gut mitgehalten und 1 : 0 geführt. Wenn wir nur endlich die unnötigen Strafzeiten in den Griff bekommen und auch einen etwas größeren Rückstand im Spiel professionell verarbeiten, haben wir eine Chance auch nach dem 7. Februar noch um Punkte und Platzierungen zu spielen.
Ein erster Schritt ist zumindest getan, alle „Besucher“ auf der ECP Strafbank im letzten Drittel stellten die gleiche Frage: „Was haben wir nur im 2. Drittel gemacht?“
Zum Schluss noch etwas für Insider, Tami plant ihr Comeback.
Tor: Jeannine „Katze“ Zabinski (bis 47:58), Florian Schuster
Feld: Philipp Bühler (0/0), Thomas Weingartner (0/0), Michael Wolf (0/0), Denis Stuiber (0/0), Thomas Steinzhorn (0/0), Dominic Schrötter (0/0), Michael Forster (0/0), Marius Schorr (0/0), Daniel Lettrich (0/0), Robert Moosmeier (1/0), Florian Wöhler (0/0), Vladimir Bondar (0/0)
Trainer: Markus Wolf
Strafen: ECP 30 + 10 (Weingartner) / Weiden 24
Zabi
Spielbericht SG Freising/Dachau - ECP JugendLetzter können wir nun nicht mehr werden...
...aber ob das wirklich der Anspruch nach der fast souveränen Hinrunde ist? Man weiß es nicht.
Um das Ergebnis vorweg zu nehmen, nach einer teilweise mehr als blamablen Vorstellung Unterlag die Jugend mit 6 : 1 in Freising. Jetzt könnte man evtl. noch sagen, durch viel Pech, weil mindestens 15 Schüsse mit einem lauten Pling die rote Umrandung des Tores an allen möglichen Stellen trafen, aber Glück muss man sich eben auch verdienen.
Auf heimischen Eis hatte man die SG noch mit 13 : 5 von selbigen gefegt, jetzt kam man sich wie beim ersten Training nach einer sehr sehr langen Sommerpause vor.
Das Thema Wetter kann auch nicht als Grund angegeben werden, es regnete die ganze Zeit und die Eisfläche glich eher einem Reibebrett, aber wenn ich hinter dem eigenen Tor warte bis zwei Gegner mir den Puck abnehmen und ähnliche Fauxpas mir leiste, sollte man nicht an eine Aufstiegsrunde denken.
Wenn man das letzte Spiel gegen Freising/Dachau betrachtet, so würde es für das erste Drittel heißen, der Gastgeber konnte dieses ausgeglichen gestalten, obwohl der Respekt vor dem ECP groß war. Unsere Jugendspieler kamen überhaupt nicht zurecht und machten sich wohl eher Gedanken, wie das Tape den rauen Boden übersteht oder der teure Schläger. Damit hier nichts kaputt geht, halten wir diesen halt etwas über dem Eis. Das ich dann den Puck nicht treffe oder den obligatorischen „Quwoller“ los lasse, interessierte wohl auch nicht.
Nach gespielten 5:15 Minuten gab es die erste Strafe gegen den ECP, diese konnte der Gastgeber aber auch nicht zum Torerfolg nutzen. Sehr wohl legte er aber langsam den Respekt ab und erkannte das Potential unserer Mannschaft am heutigen Tage. Zur Sicherheit, ob den heute was Ginge, probierte Freising noch ab der 9. Spielminute eine Unterzahlsituation, die hier gelieferte Darbietung des ECP machte wohl klar, „...wenn nicht jetzt, wann dann...“. Also zog Freising sein Spiel auf und kam immer mehr in Fahrt. Stoppen konnten unsere Jungs den Gegner nur mit Fouls, er war immer einen Schritt schneller, die in der 10. und 14. Spielminute verhängten Strafen gegen Pfaffenhofen blieben aber noch Auswirkung auf die Spielstandsanzeige.
Das änderte sich erst in der 20. Spielminute. Ein eigentlich harmloser Pass aus dem Freisinger Verteidigungsdrittel auf ihren Kapitän rutschte gemütlich auf unser Tor zu, schnell konnte er wegen der Eisverhältnisse nicht werden, etwas halbherzig wollte unser Goalie einen Abwehrversuch starten, schoss aber den „anstürmenden“ Freisinger Spieler direkt in den Körper und dieser traf quasi per „Bauchschuss“ ins Tor. Abgesehen davon, dass noch zu einer unglücklichen Zeit, nämlich 1 Sekunden vor der Pausensirene (SZ 19:59). Ob die Aufregung unseres Goalies für den eigentlich geplanten kompletten Spieleinsatz von Anfang an das Problem war oder die noch fehlende Erfahrung, er sah auf jeden Fall unglücklich aus. Das anschließend fällige Bully ging in der Schlusssirene unter.
Zu diesem Zeitpunkt konnte man fast noch zufrieden sein, jetzt sollten wir aber mit den Bedingungen im 2. Drittel besser klar kommen. Da machte auch der Rückstand nichts, war eher zufällig, aber wenn die Tormaschine des ECP los legt, sollte das eine Tor auch nur ein Schönheitsfehler sein.
Das 2. Drittel brachte aber leider nicht die erhoffte Wende auf der Anzeigetafel, dafür begann man das Gestänge am gegnerischen Tor zu strapazieren. Wir sollten Freising einen Kübel mit roter Farbe für die Tore spendieren bevor wir noch eine Anzeige wegen Sachbeschädigung erhalten. In der 24. Spielminute gab es eine Strafzeit gegen den Gastgeber von 2 Minuten und so schlecht sah es eigentlich auch nicht aus. Nur die Latte...und der Pfosten.....
Mitten in die Bemühungen hinein viel überraschend ein weiterer Treffer für Freising, ein Befreiungsschuss in grobe Richtung ECP Tor traf unseren Goalie an einer für die Herren der Schöpfung schmerzhaften Position, alle drehten erwartungsgemäß zum Wechseln ab, nur was macht da der Schiri, ausgestreckter Arm in Richtung Tor, der Puck lag drin und da kein Abpfiff erfolgt war, Tor für Freising. So viel Pech war dann auch für unseren Florian zuviel, außerdem hatte er Schmerzen, dann musste also doch unsere Torfrau versuchen zu retten was zu retten ist. Eigentlich wäre sie gar nicht dabei gewesen, denn am Samstag war eine sehr frühe Anreise zum Schülerspiel geplant, aber wie das halt immer so ist. Damit Torwartwechsel beim ECP zur gleichen Zeit wie der Treffer dem Gastgeber gut geschrieben wurde, Spielzeit 27:11.
Mit der Katze im Tor, damit sie sich etwas Dehnen konnte sollten ihr die Spieler mit 1 oder 2 Icings die minimal notwendige Zeit verschaffen, kam zumindest vorübergehend etwas Ruhe in das ECP Spiel. Sie wurde zwar sofort in einem Unterzahlspiel gefordert, wegen Behinderung musste einer der Unsrigen für 2 Minuten vom Eis, aber ihre Reflexe waren glänzend. Die Richtung änderte sich jetzt und die Angriffe konnten nur noch mit Mühe von der SG Freising/ Dachau abgefangen werden. Meist auf Kosten einer Strafe. So auch in der 36. Spielminute. Diese musste aber nicht angetreten werden, denn auf Zuspiel von Thomas Weingartner und Dominic Schrötter erzielte Michael Forster den Anschlusstreffer zum 2 : 1 (SZ35:25) Dieser trug nicht sonderlich zur Beruhigung der Gegner bei, im Gegenteil. Der Gastgeber hatte jetzt alle Hände voll zu tun die Führung zu verteidigen. Das konnte man auch zahlenmäßig auf dem Eis sehen, es gab jetzt bis zur Drittelpause keine 5 gegen 5 Situation mehr. Neben dem obligatorischen Eigentor, bis jetzt noch nicht gefallen, gab es in der 38. Spielminute auch die obligatorische Diszi gegen unseren Kapitän. Er hatte mal wieder nur die Latte getroffen, darüber lautstark seinen Unmut geäußert und die Wortwahl traf leider nicht das Verständnis des Schiris. Und damit muss ich wieder auf den Schlussabschnitt des ersten Drittels verweisen. Nur die Latte...und der Pfosten.....
Damit ging es mit einem 1 : 2 aus Pfaffenhofener Sicht in das letzte Drittel, jetzt hieß es schnell den Ausgleich zu erzielen und dann weiter zu schauen. Was allerdings folgte war eine lächerliche Vorstellung, diese Wortwahl war ein Wunsch der mitgereisten Eltern, und den Lesern sollte man das letzte Drittel eigentlich auch ersparen. Deshalb im Schnell-durchlauf.
42. Spielminute: Tödlicher Pass der Pfaffenhofener Verteidigung in den Slot, dankbarer Vollstrecker die Freisinger Nummer 13. Spielstand 3 : 1 (SZ 41:36).
45. Spielminute: Standhockey der Verteidigung hinter dem eigenen Tor, warten auf zwei Gegenspieler, sich den Puck abnehmen lassen, freundliche Frage von 3 Freisinger Spielern an unsere Torfrau, Wer? Wann? Wohin? Spielstand 4 : 1 (SZ 44:06).
51. Spielminute ein Freisinger wird durch unsere Abwehr hervorragend frei gespielt. Spielstand 5 : 1 (SZ 50:40).
55. Spielminute, Überzahl Pfaffenhofen, der geforderte Pass an die Blaue rutscht unter dem Schläger durch, während der Spieler noch das Holz nach dem Loch untersucht startet die Freisinger Nummer 6 alleine in Richtung ECP Tor. Spielstand 6 : 1 (SZ 54:01).
Ende des letzten Drittels = Ende aller Aufstiegsrundendiskussionen = Ende.
Fazit: Noch 3 Spiele, dann ist die Saison bereits aus. Wie am Anfang erwähnt, Letzter können wir wohl nicht mehr werden, die SG Freising/ Dachau hat das schlechtere Torverhältnis. Das die Niederlage nicht noch wirklich peinlich wurde hing nicht unbedingt am können der Feldspieler. Am kommenden Sonntag geht es nach Pegnitz, einen Ausblick kann ich nicht geben, wir hatten zwar hoch gewonnen....
Tor: Florian Schuster, Jeannine „Katze“ Zabinski (ab SZ 27:11)
Feld: Florian Birner (0/0), Philipp Bühler (0/0), Thomas Weingartner (0/1), Quirin Oexler (0/0), Michael Wolf (0/0), Dennis Stuiber (0/0), Thomas Steinzhorn (0/0), Dominic Schrötter (0/1), Michael Forster (1/0), Marius Schorr (0/0), Daniel Lettrich (0/0), Robert Moosmeier (0/0), Vladimir Bondar (0/0), Lukas Kürzinger (0/0)
Trainer: Thomas Trzil
Strafen: ECP 10 + 10 Oexler / SG Freising-Dachau 14
Erneut zweistelliger Sieg der Jugendmannschaft (U17) ...und damit wird zumindest die minimale Chance auf das Erreichen der Aufstiegsrunde gewahrt.
Bevor wir zum eigentlichen Bericht kommen, noch ein paar Worte an unsere Gegner, welche sich per E-Mail und auch schon im sonnigen Pegnitzer Eisstadion zu einigen unschönen Äußerungen haben hinreisen lassen.
Das hier ist der Bericht aus Pfaffenhofen, dieser stellt das Ganze so dar, wie die Wahrnehmung, und diese ist immer subjektiv, für den Spielverlauf aus meiner Sicht war. Es steht euch frei, ebenfalls einen Spielbericht zu verfassen und damit eure Sicht darzustellen. Für unbeteiligte Leser ist das sogar besser, denn die echte Wahrheit liegt oft in der Mitte. Und vielleicht erfährt man dann auch den Grund, warum die Ersatzschläger unserer Spieler erst nach langer Diskussion mit der Pegnitzer Bank am Ende des Spieles wieder zurückgegeben wurden, aber das war bestimmt nur reiner Zufall.
Nun gut, wie Eingangs bereits erwähnt, es war ein schöner sonniger Wintertag in Pegnitz. Was für die Zuschauer ein Segen war, stellte sich aber für die Goalies beider Mannschaften als riesiger Nachteil raus. Durch die tief stehende Sonne war jeder Puck in Richtung Tor aus süd-östlicher Richtung nur sehr schwer und vor allem sehr spät zu erkennen. Für zumindest zeitgleiche Verhältnisse sorgt in diesem Fall die Regel, dass bei Eisflächen ohne Überdachung jede Mannschaft netto 30 Minuten auf eine Seite spielt, also im letzten Drittel zur Hälfte noch mal ein Seitenwechsel statt findet.
Bereits in der ersten Minute wurde den Schiris klar, ohne Handschuhe wird das bitter kalt und auch die Sicht auf die jeweiligen Linien in ihren Farben rot und blau war sehr eingeschränkt. Das Thema Handschuhe mussten sie sich selber zuschreiben, zum Thema Linien wurde ein Zusatzbericht verfasst. Damit es aber trotzdem auch zu korrekten Abseitsentscheidungen kam, unterstützte die Pegnitzer Bank nach Kräften die Schiris und fungierte quasi als Linienrichter auf ihrer Seite, die gut gemeinte Geste wurde aber nicht immer von den Herren im Gestreiften akzeptiert. Erwähnenswert ist auf jeden Fall noch, dass Tami ihre Drohung wahrgemacht hat und damit heute ihr erstes Spiel seit ein paar Jährchen wieder ablieferte. Das Ganze auch noch für den Trainingsstand mit einer soliden Leistung in der Verteidigung.
Im ersten Drittel durfte der Pegnitzer Goalie mit der Nummer 1 sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, was auch prompt Auswirkungen auf den Spielstand hatte. Den frühen Führungstreffer für den ECP erzielte Dominic Schrötter auf Zuspiel von Thomas Weingartner, damit Spielstand 1 : 0 aus Pfaffenhofener Sicht (SZ 2:10). Den Strafzeitenreigen eröffnete dann der ECP in der 4. Spielminute und Pegnitz drängte jetzt auf den schnellen Ausgleich, was aber durch eine Strafzeit gegen die eigene Mannschaft nur 28 Sekunden später erschwert wurde. Das Mehr an Platz auf dem Eis konnte Dominic Schrötter ausnutzen und die Scheibe war im Kasten zum 2 : 0 (SZ 5:05) Mit dem Treffer war zur selben Zeit auch der ECP regulär wieder komplett und Pegnitz bedingt durch das Tor. Ausgeruht von der Strafbank kam unsere Nummer 11 ins Spiel und lies sich den 3. Treffer für den ECP nicht nehmen. Auf Zuspiel von Robert Moosmeier und Michael Wolf erzielte Quirin Oexler ebenfalls noch in der 6. Spielminute das 3 : 0 für unsere Farben (SZ 5:26) Damit stand dann auch der erste Torwartwechsel an, wobei hier auch erneut gesagt werden muss, bedingt durch die Sichtverhältnisse hatte der Pegnitzer Goalie einen schweren Stand und an den 3 Toren darf sich getrost seine Abwehr beteiligen.
Nicht einmal 2 Minuten später durfte dann auch der neue Goalie im Pegnitzer Tor hinter sich greifen. Robert Moosmeier jagte den Puck durch die Schoner zum 4 : 0 (SZ 7:11), das Zuspiel kam diesmal von Marius Schorr. Bei diesem Spielstand und nach noch nicht mal 10 gespielten Minuten nahm dann der Pegnitzer Trainer seine Auszeit und versuchte seine Mannschaft damit neu einzustimmen. Er hatte wohl die richtigen Worte getroffen, auf jeden Fall lies die Pegnitzer Hintermannschaft jetzt weniger Schüsse auf den eigenen Goalie zu und versuchte selber den Anschluss zu erringen. Das es hier nicht immer ohne Strafzeiten abgeht liegt etwas in der Natur der Sache, Eishockey ist ja auch nicht das vielzitierte Hallenhalma. Das Unterzahlspiel übte Pegnitz für die jetzt kommenden 4 Spielminuten, jeweils nacheinander gingen 2 Spieler auf die Strafbank, wobei letzterer wegen eines Check von Hinten noch zusätzlich mit einer 10ér bedacht wurde. In Tore konnte das der ECP nicht ummünzen, er hatte etwas den Fuß vom Gas genommen und der Pegnitzer Abwehr gelang es auch, dass kaum Schüsse auf ihren Goalie kamen. Auch eine kurze 5 gegen 3 Situation zu Beginn der 13. Spielminute brachte nichts ein. Für ein ausgeblichenes Kräfteverhältnis auf dem Eis sorgte jetzt der ECP und kassierte zum Ende der 13. Spielminute ebenfalls eine Strafzeit. Das sich anschließende 40-sekündige Pegnitzer Powerplay stellte unsere Abwehr um unsere Torfrau Jeannine „Katze“ Zabinski nicht vor sonderlich große Aufgaben.
Mit Ablauf aller Strafzeiten und 5 Minuten vor Ende des ersten Drittels nahm der ECP wieder das Heft in die Hand und die 9 Sekunden des Florian Seemüller begannen. Assistiert wurde er hier je Tor einmal von Robert Moosmeier (Spielstand 5 : 0; SZ 16:21) und von Quirin Oexler (Spielstand 6 : 0; SZ 16:30). Pegnitz geschockt, Pfaffenhofen zufrieden, so liefen die restlichen Minuten bis zur Pause ab. Keiner wollte sich mehr wehtun und hoffte nur noch auf eine wärmende Kabine wo die abgelegenen Körperregionen wieder auftauen konnten.
Im 2. Drittel hieß es nun für den ECP den Goalie vor Schüssen aus der Sonne zu beschützen und evtl. noch etwas für das Torverhältnis zu tun. Das so ein Schuss bei diesen Sichtverhältnissen ins Auge gehen kann durfte unsere Torfrau gleich zu Beginn dieses Drittels erleben. Es war noch keine Minute gespielt und ein Schuss der Pegnitzer Nummer 8 zappelte im Netz, Spielstand 6 : 1 (SZ 20:47). Im Eishockey ist alles möglich, also hatte Pegnitz jetzt Lunte gerochen und das ECP-Geheimnis des ersten Drittels erkannt, einfach nur schießen, der Goalie sieht durch die Sonne so gut wie nichts. Unsere Abwehr wusste aber Selbiges gut zu verhindern und ein kleines Schleierwölkchen am Himmel hatte ein einsehen mit uns. So konnte man einen weiteren Gegentreffer verhindern, allerdings auf Kosten von 3 Strafzeiten. Und so entwickelte sich bis zur 40. Spielminute ein Munteres hin und her ohne Auswirkungen.
Das mit dem „Hätte“ und „Wenn“ ist immer so eine Sache, denn wenn nicht in der 40. Spielminute noch 2 Tore für den ECP gefallen wären, hätte Pegnitz dieses Drittel gewonnen. Aber Florian Seemüller hatte als Erster was dagegen und schloss platziert zum 7 : 1 ab (SZ 39:32). Robert Moosmeier und Marius Schorr trugen ihren Teil dazu bei. Nur 8 Sekunden später bedankte sich Florian Seemüller auf seine Weise bei Robert Moosmeier mit einem ebenfalls perfektem Zuspiel nach dem Bully im Mittelkreis und dieser hämmerte wortwörtlich den Puck über den Fanghandschuh in die Maschen. Fast müsste man sagen, Gott sei dank hat der Goalie den nicht erwischt, das hätte weh getan. Also ging es mit dem Spielstand von 8 : 1 für den ECP in die Kabine. Die Handfärbung der Schiris kann ich nicht mehr beschreiben, das letzte mal hatte ich das im Fernsehen bei einem Katastrophenfilm mit viel Schnee gesehen.
Das letzte Drittel hatte es dann in Sich. Mit für beide Seiten insgesamt 38 Strafminuten und einem Penalty war es das Härteste Drittel. Über die Ursachen kann man nur spekulieren, aber ich glaube, hätten die Schiris konsequent ihre Linie der ersten beiden Drittel verfolgt, wäre es nicht dazu gekommen. Aber der Reihe nach.
Beginnen wir mit den Goalies. Pegnitz hatte erneut den Goalie getauscht und der Ärmste durfte die ersten 10 Minuten wieder in die Sonne schauen. Sein Gegenüber auf Seiten des ECP war jetzt Florian Schuster. Weiter gab es noch ein Überbleibsel aus einer Rangelei nach Abpfiff des 2. Drittels und damit von Beginn an eine Überzahlsituation für Pegnitz. Das Powerplay der Pegnitzer bescherte unserem Goalie etwas Arbeit zum warm werden, aber auch Pegnitz leistete sich ein Strafzeit und so ging es ab der 42. Spielminute mit 4 gegen 4 auf dem Eis weiter. Damit auch wieder genügend Platz für Dominic Schrötter, der einen Pass von Michael Forster mustergültig zum 9 : 1 verwerten konnte (SZ 41:20) Eine halbe Minute später sorgte Thomas Steinzhorn mit dem 10. Treffer für den ECP für eine Buchung auf der Haben-Seite der Mannschaftskasse. Spielstand damit 10 : 1 (SZ 41:51). Pegnitz ergab sich jetzt erstmal seinem Schicksal und konnte das 11 : 1 in der 45. Spielminute nicht verhindern. Mit seinem 4. Tor in diesem Spiel schloss Dominic Schrötter das Zuspiel von Thomas Steinzhorn und Michael Forster ab (SZ 44:33). Eine unglückliche Aktion eines Pfaffenhofener Verteidigers leitete ab der 52. Spielminute eine Strafzeitenflut ein in der sich jetzt auch der Frust von Pegnitz dann Niederschlug. Das Unterzahlspiel der Pfaffenhofener war soweit erfolgreich bis sich zwei Spieler in die Haare bekamen und für jeweils 2 Minuten ihre Köpfe abkühlen durften. Damit eine 4 gegen 3 Überzahl für Pegnitz und dieses mal konnte diese auch genutzt werden. Unser Goalie jetzt auf der Sonnenseite, bei Spielzeit 50:00 wurden die Seiten gewechselt, konnte einen Schuss nicht fest halten und die Nummer 7 von Pegnitz sorgte mit dem 11 : 2 für etwas Ergebniskosmetik (SZ 52:59). Damit ging es 4 gegen 4 weiter und das war heute wohl die ECP Konstellation, denn just mit Ablauf der beiden zeitgleichen Strafen traf Quirin Oexler zum 12 : 2 (SZ 54:33). Das war dann wohl auch zu viel für das Pegnitzer Gemüht und so versuchte man den Kampf auf ein anderes Niveau zu heben. Der Versuch eines Bandenchecks mit Anlauf gegen unsere „Neue“ endete für den gegnerischen Spieler leider ungeplant, nämlich ohne Tami, in dieser. Aber vielleicht ging es auch nur um die Telefonnummer. Zur seiner Beruhigung trug es nicht bei und so gesellte er sich mit einem Kameraden zur selben Zeit für 2 Minuten auf die Strafbank. Ein Pfaffenhofener war auch mit von der Partie und so versuchte sich Pfaffenhofen wieder im Powerplay. Ein Break mit evtl. anschließendem Torerfolg für Pegnitz konnte nur mit einem taktischen Foul geklärt werden. Den daraus resultierenden Penalty für Pegnitz wehrte Florian Schuster mit einem guten Stellungsspiel ab. Die Überzahlsituation für Pfaffenhofen bestand weiterhin und so konnte Thomas Steinzhorn einen Alleingang zum 13 : 2 für unsere Farben verwerten (SZ 57:11).
Die nun folgenden Strafen führten unter den mitgereisten Pfaffenhofener Eltern zu heftigen Diskussionen, nicht wegen derer selber, die waren hier wie da gerechtfertigt, sondern um die Regelkunde, welche hebt sich auf, wer muss runter, wer bleibt, auf einem Zeitnehmerlehrgang kann es nicht kontroverser diskutiert werden. Vor lauter Diskussion und den sicheren Sieg vor Augen wurde das Spielgeschehen nicht mehr so genau verfolgt und als erstes verpasste man eine weitere Ergebniskosmetik von Pegnitz zum 13 : 3 (SZ 58:48). Des Weiteren wurde in der 60. Spielminute ein Foul gegen Robert Moosmeier nicht gepfiffen und er revanchierte sich beim Gegenspieler, nahm dessen Schläger und warf diesen fort, die Bandennetze in Pegnitz fungierte als Bogensehne und er flog in Richtung der eigenen Eltern. Sichtbar verletzt wurde keiner, davon überzeugten sich auch die Schiedsrichter vor Ort direkt. Die dafür fällige Disziplinarstrafe gegen ihn war auch in Ordnung, nur der Pegnitzer Trainer war damit nicht einverstanden. Er hatte wohl per Ferndiagnose quer über die Eisfläche eine Verletzung festgestellt und er beruhigte sich erst wieder als die Schiris ihm ihre und seine Rolle in dem Ganzen erläuterten.
Fazit: So kennen wir unsere Jugendmannschaft. In guter Form können sie jeden Gegner schlagen, aber auch sich selbst. Aus eigener Kraft können wir nicht mehr Erster werden, aber vielleicht erwischt ja Weiden auch mal so einen Tag wie wir in Freising. Für die Goalies auf beiden Seiten waren die Sichtverhältnisse nicht optimal, hier konnte nur gewinnen, wer wenig Schüsse auf das Tor zu lässt. Bezeichnender Weise fielen fast alle Tore immer dann, wenn diese aus der Sonne kamen. Nur die beiden am Ende des 2. Drittels fallen aus der Reihe. Hätten wir auf der anderen Seite beginnen müssen, ob das Ergebnis dann so klar ausgeht...????
Tor: Jeannine „Katze“ Zabinski ( bis 40:00), Florian Schuster
Feld: Tamara Moosmeier (0/0), Florian Birner (0/0), Philipp Bühler (0/0), Thomas Weingartner (0/1), Quirin Oexler (2/1), Michael Wolf (0/1), Dennis Stuiber (0/0), Thomas Steinzhorn (2/1), Dominic Schrötter (4/0), Michael Forster (0/2), Marius Schorr (0/2), Robert Moosmeier (2/3), Florian Seemüller (3/1), Vladimir Bondar (0/0), Lukas Kürzinger (0/0)
Trainer: Trzil, Thomas
Strafen: ECP 24 + 10 Moosmeier / SG Pegnitz-Höchstadt 22 + 10 Hauenstein
ECP Jugend beginnt 2010 mit Kantersieg!…und hat für diese Saison noch genau ein Punktspiel bis zum Saison-Abschluss, sei denn…
Freitagabend Eisstadion Pfaffenhofen, gespannte Gesichter mit der Frage: Wie wird es unserer Jugend ergehen?
Das Hinspiel haben wir souverän gewonnen, am ersten Spieltag konnte man aber evtl. noch von einem Trainingsrückstand der Dingolfinger ausgehen denn der EV Weiden schien später mit einem knappen Sieg (6:4) so seine Schwierigkeiten mit einer eingespielten Dingolfinger Mannschaft zu haben. Das wir aber gegen Weiden zweistellig verloren haben sollte auch bekannt sein.
Das erste Drittel schien alle Befürchtungen etwas klarer erscheinen zu lassen. Dingolfing hatte wohl noch das Hinspiel mit einem frühen Rückstand von 3:0 bereits nach 9 Spielminuten in Erinnerung und ging dementsprechend defensiv zu werke. Das Ganze auch noch sehr erfolgreich, trotz einiger guter Angriffe unserer Farben gelang es ihnen bis zur 10. Spielminute ein Gegentor zu verhindern und auch das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Unterstützt wurden sie dabei von uns, nach bereits 49 Sekunden eröffnete Robert Moosmeier die Strafenstatistik und erholte sich für 2 Minuten von den „Strapazen“.
Die wenigen Schüsse aufs Pfaffenhofener Tor waren leichte Beute für unsere Torfrau. Was unser Angriffsspiel anging, so versuchte man sich die ersten 10 Minuten durch individuelle Leistungen in Szene zu setzen, das dabei nichts rauskommt wurde aber schnell klar und so verlegte man sich auf das gefürchtete (wenn wir es denn mal aufziehen) Kombinationsspiel über maximal 4 Stationen mit abschließendem erfolgreichen Torschuss.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, über die Stationen Thomas Steinzhorn und Michael Wolf gelang das erste Tor im Spiel Dominic Schrötter. Die Erleichterung war fast in Form von diversen fallenden Steinen zu hören, Spielstand 1 : 0, Spielzeit 11:09. So kann es dann weitergehen. Aber weit gefehlt, wir fallen in den alten nichts bringenden individual Trott zurück und damit kam nichts mehr zu Stande. Im Gegenteil, die eigenen Verteidiger wurden hinten alleine gelassen, jeder erwartete den Puck wie selbstverständlich an der gegnerischen Blauen. Ergebnis, ein Passversuch wurde noch im Pfaffenhofener Drittel abgefangen, das Zuspiel auf 2 frei vor unserem Tor stehende Dingolfinger erfolgte prompt und der halbherzige Versuch hier noch was zu retten schlug fehl. Schuss aufs Tor, das ebenfalls überraschte Kätzchen stand etwas zu weit rechts, und der Puck schlug im langen Winkel ein. Damit Spielstand 1 : 1 (SZ 14:01). Dass dann auch noch 14 Sekunden später ein Pfaffenhofener auf die Strafbank musste ließ schlimmes erahnen. Mit vereinten Kräften gelang es unserer Hintermannschaft jedoch hier keinen weiteren Treffer zuzulassen. Die erste 2 Minutenstrafe für Dingolfing in der 18. Spielminute konnte nicht genutzt werden und so ging es in die Drittelpause mit einem ausgeglichenen Spielstand.
Das war zwar so nicht wirklich erwartet, aber befürchtet worden. Mal sehen was die Pause bringt.
Die ersten 5 Minuten glichen dem Anfang im 1. Drittel sprichwörtlich aufs Haar. Der Weckruf erfolgte durch Quirin Oexler, mit seiner Strafe zum Ende der 25. Spielminute schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. In Unterzahl war man dem Führungstreffer näher als Dingolfing und mit der kompletten Anzahl auf dem Eis erfolgte ein Angriff auf den Nächsten. Eine gute Situation konnte von Dingolfing nur mit einem Foul bereinigt werden und die folgende Überzahl für den ECP brachte die erneute Führung. Florian Seemüller erzielte auf Zuspiel von Marius Schorr und Dominic Schrötter das Tor zum 2 : 1 (SZ 28:08) Und so nahmen wir weiter Fahrt auf und schon der übernächste Angriff brachte das 3 : 1 (SZ 30:23). Thomas Steinzhorn konnte über eine gute Kurzpasskombination mit Dominic Schrötter und Michael Forster den Torerfolg erzielen. So leicht wollten die Schiris uns das Spiel aber auch nicht machen, ganze 8 Sekunden später durfte ein Pfaffenhofener auf der Strafbank platz nehmen. Das erwartete Powerplay ging aber in einem guten Penaltykilling unter, Ergebnis war ein weiterer Treffer durch Robert Moosmeier (A Florian Seemüller) für unsere Farben zum Spielstand von 4 :1 (SZ 31:19). O.K., haben sich wohl jetzt die Schiris gedacht, dann halt mit 2 Mann weniger und schickten 3 Sekunden nach dem Torerfolg einen weiteren Pfaffenhofener auf die Strafbank. Damit wurde zwar der wahrscheinlich nächste Treffer erst mal verhindert, aber als der ECP mit 4 Mann wieder auf dem Eis war, erhöhte dieser auf 5 : 1 (SZ 32:45) Erneut traf Robert Moosmeier auf Zuspiel von Michael Wolf und (nochmal erneut) Florian Seemüller.
Jetzt reichte es dem Dingolfinger Mannschaftskapitän und um seine Mannschaft, welche ja gerade zwei Unterzahltore bekommen hatte, wachzurütteln holte er sich beherzt den Puck aus dem eigenen Drittel, tankte sich durch die komplette Mannschaft des ECP und schloss mit einem sehenswerten Schuss zum 5 : 2 Anschlusstreffer ab (SZ 33:11). Etwas überrascht durch den plötzlichen und eigentlich auch unerwarteten Anschlusstreffer leistete sich unsere Abwehr einen klitzekleinen Fehler und Dingolfing konnte innerhalb von 2 Minuten den nächsten Treffer zum 5 : 3 landen (35:04). Sollte jetzt das Spiel kippen? Zur mentalen Verstärkung seiner Mannschaft und vorr. auch absprachegemäß wechselte Dingolfing zum selben Zeitpunkt den Goalie.
Man kann sagen was man will, ohne Not würde ich den Goalie nicht mitten im Spiel wechseln (egal welche Mannschaft), dieser ist im Regelfall „kalt“ und neben der Gefahr eines schnellen Tores ist das Verletzungsrisiko nicht gerade gering. Auch wenn der erste Schuss dann ein Tor ist, stärkt es nicht gerade das Selbstbewusstsein. Letztendlich bin ich aber kein Trainer, nur Torwartpapa.
Damit können wir dann zur selbsterfüllenden Prophezeiung kommen, der Dingolfinger Goalie hatte keine 30 Sekunden, da durfte er bereits hinter sich greifen. Marius Schorr erzielte auf Zuspiel von Robert Moosmeier und Florian Seemüller den Treffer zum 6 : 3 (SZ 35:31). Dingolfing steckte nie auf und versuchte den alten Abstand wieder herzustellen, wurde aber erneut von (den Namen schreibe ich jetzt mal nicht) in der 38. Spielminute kalt erwischt. Das 7 : 3 wurde auf Zuspiel von Quirin Oexler und Marius Schorr erzielt (SZ 37:13). Die Gemüter kochten nun kurz vor Drittelende etwas auf und die Schiris taten das einzig Richtige, beide Kontrahenten wurden mit 2+2 bedacht und konnten sich beruhigen. Damit endete das 2. Drittel beim Spielstand von 7 : 3 und die letzten 10 Minuten dieses Drittels machten richtig Spaß beim Zusehen.
Pfaffenhofen wechselte zum letzen Drittel den Goalie, jetzt mit Florian Schuster im Tor, Dingolfing begann des letzte Drittel mit einer Strafzeit in der ersten Spielminute des Selbigen und wurde auch prompt bestraft. Das Tor erzielte, ja man kann sagen das Matchwinning Duo des Tages, Robert Moosmeier auf Zuspiel von Florian Seemüller, also Spielstand 8 : 3 (SZ 42:45). Es sollte aber noch Dicker kommen, keine 40 Sekunden später zeigte Michael Forster das er auch Tore schießen kann und vollstreckte im Alleingang zum 9 : 3 (43:23).
Die jetzt anstehende Spende von 10 Euro in die Mannschaftskasse für das 10. Tor sorgte für 2 Minuten zu „Ladehemmungen“ bei unseren Topscorern und „uneigennützig“ wurden die Scheibe immer wieder abgegeben, nur nicht treffen war jetzt die Devise. Florian Seemüller ging das dann aber wohl auf den Keks und er versenkte auf Zuspiel von Quirin Oexler den Puck zum 10 : 3 im Dingolfinger Allerheiligstem (SZ 45:42). Die Glückwünsche seiner Mannschaft zum Treffer waren nicht das übliche Abklatschen sondern schadenfrohes Zeigen auf die Anzeigentafel, was er aber souverän mit einem Lächeln quittierte.
Hoch werden wir jetzt nicht mehr verlieren, dachte sich wohl die Mannschaft und schaltete 5 Gänge zurück, der Dingolfinger Goalie hatte auch die Nase gestrichen voll, wurde er doch ein ums andere mal von seinen Vorderleuten arg im Stich gelassen und machte seinen Platz wieder für den Mannschaftskollegen frei. Die nächsten knapp 5 Minuten versuchte Dingolfing sich in Ergebniskosmetik und durfte auch mit einem Mann mehr auf dem Eis sich versuchen, aber mit der sicheren Führung im Rücken gelang so manches Kunststück sowohl in der Verteidigung als auch unserem Goalie, der eine Megasave war aber auch wirklich sehenswert und zeigt das unser Florian „Flo“ Schuster auf dem richtigen Weg ist. Klasse Leistung.
Ganz anders erging es dem Dingolfinger Goalie, der einzige Angriff (wiederum in Unterzahl von uns) im Alleingang von Dominic Schrötter endete im 11 : 3 für unsere Farben (SZ 50:30). Auch aufgrund seiner Vordermannschaft, welche staunend aber ohne einzugreifen unseren Spieler gewähren ließen, machte er wutentbrannt seinen Kasten wieder frei und überließ diesen nochmals seinem Nachfolger.
Da wir in Unterzahl wohl gefährlicher eingeschätzt werden, versuchte Dingolfing mit einer Strafzeit für gleiche Verhältnisse auf dem Eis zu sorgen. Das ging nach hinten los und so stand es dann bereits 12 : 3 für den ECP, das magische Duo hatte wieder zugeschlagen (SZ 52:47). Ob des Erfolges von immer nur 4 Feldspielern angespornt, schafften es unsere Farben das auch bis zum Ende durchzuhalten, ließ Dingolfing Powerplay und sich selbst Konter üben. Das mit dem Powerplay funktionierte nicht, aber die Konter. Dingolfings Goalies konnten einem heute leidtun, nicht wirklich immer Schuld an den Gegentoren, durften sie auch nicht mit der Gnade der ECP Spieler rechnen. In der 56. Spielminute dann das 13 : 3 durch Quirin Oexler auf Zuspiel von Tamara Moosmeier (Glückwunsch zum ersten Scorerpunkt !) und Vladimir Bondar (SZ 55:47). Robert Moosmeier zeigte zu Spielzeit 57:26 das er es auch alleine kann und schoss zum 14 : 3 ein. Das letzte Wort hatte Marius Schorr mit dem 15 : 3 (SZ 58:14), assistiert hatte hier erneut ….
Fazit: Diese super Leistung lässt das eigentliche Potential der Mannschaft nicht nur vermuten. Bei beständiger Leistung hätte es keine Diskussionen über den 1. Platz gegeben, aber das verschenkte Spiel in Freising wird uns am Ende noch verdammt wehtun, sei denn, Weiden stolpert ebenfalls über die Eisverhältnisse in einem komplett offenem Stadion. Wir können jetzt nur noch zuschauen, denn unser letztes Spiel für diese Saison ist am 07. Februar in Weiden. Ob das ein Endspiel um die Aufstiegsrunde wird muss abgewartet werden.
Tor: Jeannine „Katze“ Zabinski (bis 40:00), Florian Schuster
Feld: Philipp Bühler (0/0), Tamara Moosmeier (0/1), Thomas Weingartner (0/0), Quirin Oexler (1/2), Michael Wolf (0/2), Dennis Stuiber (0/0), Thomas Steinzhorn (1/1), Dominic Schrötter (2/2), Michael Forster (1/1), Marius Schorr (2/2), Daniel Lettrich (0/0), Robert Moosmeier (6/2), Florian Seemüller (2/5), Vladimir Bondar (0/1), Lukas Kürzinger (0/0)
Trainer: Thomas Trzil
Strafen: ECP 26 / Dingolfing 16
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