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Erklärungen - Star Trek


Das MHN

(engl. EMH, Emergency Medical Hologram), gespielt von Robert Picardo, ist das medizinisch-holografische Notfallprogramm, der Arzt an Bord der Voyager. Robert Picardo hat außerdem einen Auftritt als MHN der Enterprise-E in Star Trek: Der Erste Kontakt und tritt auch in der Serie Star Trek: Deep Space Nine auf, in der er als Dr. Zimmerman zu sehen ist. Das primäre Programm des MHN wurde in der Jupiter-Station von Dr. Lewis Zimmerman entwickelt (welcher das MHN nach seinem Ebenbild schuf). Nachdem das gesamte medizinische Personal der Voyager bei dem gewaltsamen Übergang des Schiffes in den Delta-Quadranten ums Leben kam, wurde der Doktor zur einzigen medizinischen Versorgungsmöglichkeit. Der Doktor beherrscht mehr als 5.000.000 Behandlungsmethoden und hat 2.000 medizinische Referenzen sowie die Erfahrung von 47 Ärzten gespeichert. Im Rahmen der gewachsenen Anforderungen auf der Voyager wird das MHN im Laufe der Serie mit diversen Subroutinen ergänzt. Dadurch wird das MHN um multiple Fähigkeiten erweitert, z. B.: Musik (er singt gerne Opern), Literatur (er schreibt einen eigenen Holo-Roman) oder Taktik (als kommandierendes Notfall-Hologramm KNH ist er sogar in der Lage, das gesamte Schiff zu steuern). Er ist ebenfalls in der Lage, soziale Bindungen einzugehen. So verliebt er sich in Seven of Nine, gesteht dies aber erst in einer der letzten Folgen bei der Annahme, sein Programm würde dekompilieren. Er erhält auch eigene Rechte (selbstständiges Deaktivieren, Nutzung des Holodecks) und kann eigenständige Entscheidungen treffen. Mit Hilfe eines autonomen mobilen Holo-Emitters aus dem 29. Jahrhundert, welchen er in der Doppelfolge 50/51 (Vor dem Ende der Zukunft) erhält, kann er auch Bereiche außerhalb der schiffsinternen Holo-Emitter betreten und sogar an Außenmissionen teilnehmen. Der Doktor hat keinen Namen, denkt aber immer wieder über mögliche Namen nach, beispielsweise Zimmerman, Schweitzer oder Schmullus. Am Ende der Serie, in einer alternativen Realität, entschied er sich für den Namen Joe. Er rekrutiert zunächst Kes, die ihn soziale Umgangsformen lehrt, damit er seine Patienten besser versteht, und ihn ermutigt, seine ursprüngliche Programmierung zu erweitern. Nach Kes’ Abschied muss er wieder auf Tom Paris, der an der Akademie einen medizinischen Kurs belegte, zurückgreifen und bildet ihn zum medizinischen Assistenten aus. Eine der interessantesten Rollen des Doktors war die in der Folge 170 (Renaissance Mensch), wo er aufgrund seiner Fähigkeiten in der Lage war, diverse Crewmitglieder der Voyager zu betäuben und zu ersetzen. Er überwältigt sogar Tuvok und stiehlt den Warpkern der Voyager mit dem Ziel, die bis dato festgehaltene Captain Janeway zu befreien. Im Laufe der Serie gibt es auch mehrere für das MHN kritische Situationen, weil durch seine zusätzlichen Fähigkeiten die Holo-Matrix überlastet wird und eine Dekompilierung droht, oder weil er auf Grund einer Fehlfunktion in einer Feedback-Schleife festsitzt und nicht mehr seine Arzttätigkeit ausführen kann. Besonders erwähnenswert ist das Wertgefühl des Doktors für Hologramme. So unterstützt er im Delta-Quadranten einen Zusammenschluss freier Hologramme, oder setzt sich in der Sternenflotte für die Rechte von Hologrammen und deren Anerkennung als Lebensformen ein. In der letzten Folge wird er in der Zukunft als mit einer humanoiden Frau verheirateter Mann dargestellt.

Separation



14 Halteklammern verbinden den Diskus mit der Antriebssektion. Innerhalb weniger Minuten (sollte es erforderlich sein in kürzester Zeit) können diese gelöst werden und die Trennung erfolgt. Das Diskussegment kann anschließend lediglich auf Impulsantrieb und im Verteidigungsfall immerhin noch auf 2 Phaseremitter und 1 Photonentorpedobank zurückgreifen. Sinnvoll ist dies vor allem in Gefechtssituationen. Die Antriebssektion ist allein um einiges wendiger und weit mehr Kriegsschiff als in nicht separierten Zustand. Außerdem ist es dem zivilen Personal im anderen Raumschiffteil möglich, aus dem Kampfgebiet - und somit in Sicherheit - zu gelangen. Auch ist eine Art Multivektorangriff (ein Objekt wird von einem in mehrere Teile zerfallenen Raumschiff von mehreren Seiten angegriffen) ähnlich der neuen Prometheus Schiffe möglich. Schließlich besteht im Falle tödlicher Gefahr (z. B. eines Warpkernbruches) noch eine Art letzter Ausweg. Sind angefallene Schäden so groß, dass eine Reperatur im freien Raum nicht mehr möglich erscheint, und befindet sich in der Nähe ein Planet ist das Diskussegment in der Lage dort eine Notlandung durchzuführen. Dabei erleidet es so viel Schaden, dass eine anschließende Bergung nicht mehr rentabel ist.

Energieabsorber



Das interessanteste Waffensystem dieses Schiffes ist wohl sein Energieabsorberfeld. Einmal abgefeuert, erzeugt es um das Zielschiff einen blau leuchtenden Energieschirm, der sämtlichen in seinem inneren befindlichem Energiefluss ein Ende setzt, und damit das eingeschlossene Objekt vollständig paralysiert. Anschließend kann es problemlos mit konventionellen Waffen vernichtet werden. Der erste Einsatz dieses Systems erfolgte im Dominion-Krieg während der Verteidigung des ChinToka Systems gegen die kombinierten Streitkräfte der Föderation und Klingonen. Diese waren von diesem neuen Gerät so überrascht, dass sie fast eine vollständige Flotte verloren hätten. Das Prinzip basiert auf bestimmter Subraumdynamik, und konnte erst nach intensiven Bemühungen der Föderation soweit entschlüsselt werden, dass die Schaffung von Gegenmaßnahmen möglich war.

Krenim ZEITSCHIFF



Das Zeitschiff wurde von einem Krenim - Wissenschaftler namens Annorax geschaffen, um das Krenim - Imperium zu alter Größe auferstehen zu lassen und seine verstorbene Frau wieder zurück ins leben zu bringen. Eingesetzt wurde diese Massenvernichtungswaffe erstmals 2174 und zwar gegen die Rilnar. Unglücklicherweise berücksichtige Annorax nicht alle möglichen Auswirkungen der komplexen temporalen Mechanismen (was sowieso so gut wie unmöglich ist). Das Auslöschen der Rilnar aus der Geschichte hatte eine verhängnisvolle Seuche bei den Krenim zur Folge aufgrund der mehr als 50 Millionen starben. In den nächsten 200 Jahren sah er sich - in seinem verrückten Einsatz den Fehler wieder gut zu machen, gezwungen - durch andauernden Einsatz der temporalen Waffe den Schaden umzukehren. Dabei wurden Hunderte Zivilisationen mit Milliarden Lebewesen vernichtet. 2374 gelang es schließlich der Voyager mit Hilfe einiger anderer Völker des Deltaquadranten das Zeitschiff zu zerstören. Dabei geriet der temporale Kern außer Kontrolle. Dieser wendete sich gegen das eigene Schiff und löschte es aus der Geschichte. Als ob es nie existiert hätte war alles geschehene wieder rückgängig gemacht worden (VOY "Ein Jahr Hölle" bzw. "Year of Hell").
 
 
Star Trek - Star Trek: The Next Generation - Star Trek: Deep Space Nine - Star Trek: Voyager - and Star Trek: Enterprise are registered trademarks of Paramount Pictures registered in the United States Patent and Trademark Office.

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Page - Start 17. Oktober 2008
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